40 Jahre WBO! Das Frühjahrskonzert begeistert das Publikum

Das WBO spielte eine große Auswahl aus allen Liedern, die die letzten 40 Jahre gespielt worden sind. Fotos: Mirco Metzler/ Die Knipser

Das Jubiläumskonzert des Wonnegauer Blasorchesters war ein riesen Erfolg. Nachdem das Orchester mit dem Lied „Blasmusik macht Laune“ in die Wonnegauhalle einmarschiert waren, erklärte die zweite Vorsitzende, Claudia Loth, dass das Orchester die Lieder ausgewählt habe, die es bereits seit 40 Jahren immer wieder spiele. Bevor das Konzert richtig losging, wurden noch fünf Neulinge im Orchester begrüßt. Sie bekamen die grüne Uniform des Vereins überreicht und waren danach offiziell Mitglieder des WBO Osthofen e.V.

Nach der Eröffnungsrede von Loth übernahm der bekannte Moderator Frank-Dieter Schuster das Mikrofon. Auch er begrüßte alle Gäste. Darunter VG-Bürgermeister Wagner und Stadtbürgermeister Thomas Goller. Ehrengast war auch Fritz Gärtner, ein Gründungsmitglied des Vereins, der vor kurzer Zeit seinen Geburtstag feierte. Aus diesem Grund spielte das Orchester zunächst sein Lieblingslied „Jubelklänge“ von Ernst Uebel. Die Klingentaler Hymne werde eigentlich nur selten vom WBO gespielt.

Nach dem Stück „Der Klarinetten-Muckl“, dirigierte Samir Müller den Musikerinnen und Musikern „Tirol 1809“. Es beschreibt den Tiroler Aufstand zum Anfang des 19. Jahrhunderts gegen Bayern. Aufgeteilt ist das Stück von Sepp Tanzer in drei Teile: Aufstand, Kampf um Berg Isel und Sieg. Als dies nach längerer Zeit beendet war, war auch der Dirigent sichtlich erleichtert, die schwierige Komposition ohne Fehler hinbekommen zu haben.

Als Anerkennung durfte das große Orchester danach durchschnaufen, da das WBO mit seinem Jugendorchester eindrucksvoll Werbung für seine Musikschule machte. Unter der Leitung der zweiten Vorsitzenden spielen im Jugendorchester entweder Jugendliche, die kurz vor dem Sprung in das große Orchester stehen oder ältere, die gerade dabei sind, ein neues Instrument zu erlernen.
„A Klezmer Karneval“ von Philip Sparke und „The Best of Henry Mancini“, ein Mix aus bekannter Filmmusik, waren die beiden Lieder, mit denen die Gäste in die zwanzigminütige Pause geschickt wurden.

In der Pause konnten sich die Leute mit Fleischkäse- und Schnitzelbrötchen, sowie mit Brezeln, Salami- oder Käsestangen versorgen. Dazu gab es Wein, Bier und alkoholfreie Getränke. An der Wand waren Bilder der Spieler zu sehen, die am Abend in der Wonnegauhalle ran durften. Zum Erzählen war die Pause natürlich auch gut.

Der zweite Teil wurde mit dem Flieger-Marsch eingeleitet. Mit „Unvergessen Bert Kaempfert“ ging es weiter. Dieser Musiker begann nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Musikkarriere. Auf der ganzen Welt verkaufte er mehr als 150 Millionen Platten seiner Musik. In Ländern „von A – wie Australien bis Z – wie Venezuela“ war alles dabei, sagte Frank-Dieter Schuster.

Weitere Lieder waren „Original Dixieland Concerto“ von John Warrington, „Puszta“ von Jan van der Roost, der das unruhige Lied mit den Zigeunern in Verbindung bringt. Zur Brooklyn Parade erklärte Schuster, dass der St. Patricks Day einer der wichtigsten Feiertage der Welt sei. Ganze Flüsse würden grün eingefärbt werden. Das Lied wurde gewählt, weil grün die Farbe des Wonnegauer Blasorchesters ist. Zum 50-Jährigen Jubiläum will das WBO die Seebach mit grünem Wein füllen.

Abschluss des Konzerts war „Music“ von John Miles. Die Komposition sei ein würdiger Abschluss.

Anschließend bedankte sich Ralf Gärtner bei all denen, die gekommen war, um zu helfen, sowie bei allen Musikern und Gästen. In der Zeit habe es mehrere Schatzmeister, erste und zweite Vorsitzende, sowie bei allen Dirigenten im Laufe der Zeit.

Nach den Danksagungen spielte das Wonnegauer Blasorchester noch zwei Stücke als Zugabe. Darunter der Radetzky Marsch, der das Publikum klatschen ließ.

Die nächsten Auftritte des WBO sind am 10. Juni auf dem Traubenblütenfest und am 17. Juni beim Jugendkonzert im Weingut Grittmann.

Im Orchester stand beim Frühjahrskonzert auch erstmals ein neues Schlagzeug auf der Bühne, das mit Hilfe von Spendeneinnahmen finanziert werden konnte.

Text Bjarne Dimmler /Presseagentur Die Knipser

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