500 Euro für die First Responder Gimbsheim Mit der Spende unterstützt die VG Eich die ehrenamtliche Arbeit

von links nach rechts: Heike Reuper, SPD, Christine Müller, CDU, Kerstin Schmitt, First Respinder, Tim Heinz, First Responder, Maximilian Abstein, VG-Bürgermeister, CDU, Friedrich Schwarz, Vorsitzender des DRK OV Altrhein e. V. Foto: Mirco Metzler /Die Knipser

Am Donnerstag, den 31. Januar, trafen sich VG-Bürgermeister Abstein, Friedrich Schwarz, erster Vorsitzender des DRK Ortsverbandes Altrhein e. V., Adolf Posselt, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes Altrhein e. V., die beiden Einsatzkräfte Tim Heinz und Kerstin Schmitt, Christine Müller von der CDU-Fraktion und Heike Reuper von der SPD-Fraktion im Stützpunkt des DRK Ortsverbandes Altrhein e. V. bei den Rüsten in Gimbsheim. Dort übergab Maximilian Abstein stellvertretend für die Verbandsgemeinde Eich einen 500-Euro-Scheck an die „ersten Helfer“, was „First Responder“ wörtlich übersetzt bedeutet.

Die First Responder stehen immer dann zur Verfügung, wenn sie von der Rettungsleitstelle in Mainz alarmiert werden. Dies passiert dann, wenn aktuell kein Rettungsdienst zur Verfügung steht und die First Responder schneller vor Ort sind, um den oder die Patienten zu versorgen. Das fünfköpfige Einsatzteam versorgt die Verletzten so lange, bis der Rettungsdienst vor Ort ist und sie diesem übergeben werden können. Nach einer genauen und professionellen Lageerklärung wird der Patient dann vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Seit 2003 wurden sie zu 3042 Einsätzen gerufen. „Pro Jahr hat sich die Anzahl auf etwa 200-250 Einsätze eingependelt“, gab Adolf Posselt an. Allein im Januar 2019 wurde das fünfköpfige Team 18 Mal zu Einsätzen gerufen.

Da dies alles ehrenamtlich geschieht, müssen die First Responder vom Ortsverband finanziert werden. Im Gegensatz zur Feuerwehr wird der Ortsverband aber nicht von der Kommune oder vom Land finanziert.

In manchen Fällen bekommen die First Responder die verabreichten Medikamente vom Rettungsdienst zurück. Wenn der Patient aber möglichst schnell im Krankenhaus sein muss, und zum Beispiel reanimiert werden muss, bleibt keine Zeit, die Sachen zurückzugeben und die First Responder müssen das verabreichte Material wieder selbst beschaffen und bleibt so auf den Kosten sitzen.

Deshalb nehmen die Ersthelfer solche Spenden gerne und dankbar an. Im Übrigen kann sich Tim Heinz nur ein einziges Mal daran erinnern, dass ihm bei einem Einsatz gedankt wurde. – Auch über Dankbarkeit und mehr Respekt am Einsatzort würden sie sich oft freuen.

Text: Bjarne Dimmler/ Presseagentur Die Knipser

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