Besuch der SPD bei Casa Nova

(v.l.) Matthias Tiefel, Thomas Goller, Cihan Ölmez, Markus Deparade, Axel Sawitzki, Klaus Hagemann, Eberhard Speidel, Bernd Bänfer, Angelika Unselt. Foto: SPD Osthofen

Axel Sawitzki und Markus Deparade, Leiter des Projektes Casa Nova, freuten sich mit Eberhard Speidel, dem Geschäftsführer des Trägervereins „Mit Jugend gegen Drogen GmbH”, über den Besuch der SPD in Osthofen bei Casa Nova.

Casa Nova gibt es seit mittlerweile 27 Jahren in Osthofen. Es ist eine Nachsorgewohngemeinschaft für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung, bei der mit Unterstützung der Alltag und der Kampf gegen die Sucht erprobt wird. Gleichzeitig gibt es durch die integrierte Schreinerwerkstatt die Möglichkeit, verschiedene Qualifikationen zu absolvieren um einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

So konnten die beiden Männer vor Ort auch von der großen Auslastung und den zwei außerhalb gelegenen Wohngruppen, die mittlerweile genutzt werden, berichten. Erfreulicherweise gab es auch einige Erfolgsstories zu erzählen – von Menschen, die wieder mit beiden Beinen im Leben stehen und auch von bestandenen Gesellenprüfungen, die sogar unter die besten in Rheinland-Pfalz kamen. Herr Speidel hatte dann auch einiges über die Arbeit des 1973 gegründeten Vereins „Mit Jugend gegen Drogen” zu erzählen. Angefangen bei der Jugend und Drogenberatung in Worms und Alzey, die jedes Jahr mehr als 500 Fälle betreut bis zur Arbeit von Herrn Sawitzki und Deparade in der JVA Frankenthal und dem Frühinterventionsprojekt Fred, welches sich an Jugendliche wendet und natürlich über die Historie von Casa Nova. Zur baulichen Geschichte konnten dann auch Klaus Hagemann, Mitinitiator und stellvertretender Vorsitzender der Trägervereins und Thomas Goller, Bürgermeister von Osthofen, beitragen.

Leider musste wie immer das weniger erfreuliche Thema der Finanzierung angesprochen werden, welche durch die Stadt Worms, den Kreis Alzey-Worms, das Land Rheinland-Pfalz und andere Seiten in unterschiedlicher Höhe und Spendierfreudigkeit über die Jahre erfolgt ist. So kam das Gespräch auch auf anstehende Baumaßnahmen. Da Casa Nova ein 27-jähriges Stückwerk ist und den Bedürfnissen nach erweitert wurde, steht nun eine nötige Grundsanierung an. Worauf Thomas Goller direkt den Osthofener Sanierungsbeauftragten Deubert ins Gespräch brachte, da das Gelände im Osthofener Sanierungsgebiet liegt, um einen Beratungstermin für eventuelle Beihilfen zu finden.
Mit der anschließenden Besichtigung und noch zusätzlichen Informationen über Drogen und Süchtige im Allgemeinen, wurde es ein kurzweiliger und sehr informativer Besuch für die Osthofener SPD.

Text: SPD Osthofen

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