Bezirkswinzergenossenschaft investiert drei Millionen in neue Halle MdB Metzler lobt unternehmerisches Engagement: BWG will Qualität weiter steigern / Dr. Schilling: Investieren in die Zukunft / „Wichtiger Standort“

MdB Jan Metzler (Mitte) informiert sich beim BWG-Vorsitzenden Dr. Gerhard Schilling und bei BWG-Geschäftsführer Norbert Kießling (v.li.). / Foto: BWG/Schilling

„Monsheim ist ein wichtiger Standort für die Traubenerzeuger im südlichen Wonnegau“, sagt Dr. Gerhard Schilling, der Vorsitzende der Bezirkswinzergenossenschaft (BWG). Und dieser Standort soll nun bald noch attraktiver werden, die BWG will sich erneut weiter entwickeln. Dazu wollen die Verantwortlichen viel Geld in die Hand nehmen: drei Millionen Euro. Dies hat der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler bei seinem jüngsten Besuch bei der BWG erfahren.

„Die Bezirkswinzergenossenschaft Wonnegau investiert in die Zukunft“, fasst Dr. Schilling zusammen und macht gleichzeitig klar, dass sich die BWG mit dieser Entscheidung „ein großes Paket Verantwortung auferlegt“ habe. Auch BWG-Geschäftsführer Norbert Kießling kommt zu der Einschätzung: „Unsere Genossenschaft plant eine für unsere Verhältnisse große Investition.“ Mit einer Eigenkapitalquote von nahezu 40 Prozent stehe die BWG aber auf einem soliden Fundament.

Was ist genau geplant? Auf einer Fläche von rund 1200 Quadratmetern soll dort, wo derzeit die Erdtanks aus Stahl liegen, eine neue, moderne Weinlagerhalle entstehen. „Die Stahltanks im Erdreich sind alt und zum Großteil nicht mehr zu nutzen“, erklärt Kießling. Durch den Hallenneubau soll verloren gegangener Tankraum wieder hergestellt werden. Die Tanks, die derzeit im Außenbereich stehen und rund eine Million Liter Fassungsvermögen haben, sollen dann in der neuen Halle Platz finden. Kießling: „Dadurch werden diese Tankkapazitäten deutlich besser nutzbar gemacht.“

Letztlich will die Winzergenossenschaft mit ihrer Investition vor allem eines: Die Qualität weiter steigern. „Der Ausbau des Dienstleistungsbereiches ist eine deutliche Aufwertung des Standortes“, erklären Dr. Schilling und Kießling. Jan Metzler, der selbst gelernter Winzer ist, lobt das unternehmerische Engagement: „Sie bleiben nicht stehen, sondern treiben die Entwicklung voran!“. Metzler freut sich auch darüber, dass die Vorbereitungen für die Baugenehmigung derzeit schon laufen. „Sobald die Genehmigung vorliegt werden wir Fördermittel beantragen“, kündigten Schilling und Kießling an. Beide würdigten Metzlers Engagement im Wahlkreis: „Wir freuen uns, dass Sie, wie gewohnt, die Projekte in ihrem Wahlkreis begleiten“, sagte Dr. Schilling und ergänzte mit Blick auf die eigene Branche: „Sie haben stets ein offenes Ohr für Landwirtschaft und Weinbau!“

Übrigens: Der Jahrgang 2018 kann laut BGW als ein Ausnahmejahrgang bezeichnet werden. Die Traubenlese begann sehr früh und es herrschte über die gesamte Lesedauer ein stabil trockenes und warmes Wetter. Der Jahrgang 2018 brachte demnach, trotz anhaltender Trockenheit, eine ausreichende Menge bei sehr guter Qualität.