Bye bye Kazenwadel! 2019 soll das ehemalige Textilgeschäft in der Friedrich-Ebert-Straße abgerissen werden

Foto: Mirco Metzler/ Die Knipser

Schon seit Monaten steht fest: Der Kazenwadel in Osthofen wird verschwinden müssen, um Parkplätze zu schaffen. Bereits 2019 wird das ehemalige Geschäft in der Friedrich-Ebertstraße abgerissen. Die Stadt warte nur auf die Zusage der Fördergelder, sodass sie die Abrissarbeiten ausschreiben können. Man rechne damit, dass es auch zu Verkehrsbehinderungen durch die Bauarbeiten kommen kann.

Das Ganze soll zur Entspannung dienen, da vor Allem in den Morgen- und Abendstunden chaotische Zustände herrschen. Autofahrer müssen immer wieder einscheren, um dem Gegenverkehr Platz zu machen und es gibt nur einen zähen Verkehrsfluss.

Zusammen mit den Parkplätzen, die bereits am „Platz an der kleinen Kirche“ entstanden sind und mit denen, die auf dem ehemaligen Schillgelände entstehen sollen, soll so der Bedarf an Parkflächen für den Einzelhandel, die Gastronomie und die Einwohner decken.

Da die Stadt ebenfalls das Gelände der Nummer 88 der Friedrich-Ebert-Straße gekauft hat, können die Parkplätze an der Nordseite der Straße wegfallen. So möchte die Stadt die Parksituation in der Innenstadt entzerren und eine Rahmenbedingung für ein Verkehrskonzept in Osthofen schaffen.

Einige Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße haben die Befürchtung, dass die Straße zur Rennstrecke werde, sollte das Parkverbot umgesetzt werden, weswegen man den Verkehr beobachte.
Im nächsten Jahr soll es dann mit dem Abriss beginnen. Ob es den Verkehr in Osthofen entspannt oder nicht wird wohl abzuwarten zu sein.

Text: Martin Winter/ Presseagentur Die Knipser

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