„Den Verkehr in Osthofen entlasten“ Der BV Wonnegau e.V. traf sich in der Turnerklause um über verschiedene Themen zu diskutieren

Nicht nur Kommunalpolitik, sondern auch die allgemeinen politischen Themen die derzeit eine Rolle spielen, brachten die Mitglieder des Bürgervereins Wonnegau e.V. in die Turnerklause an der Carl-Schillturnhalle in Osthofen zu ihrem öffentlichen Stammtisch zusammen.

Trotz der Veranstaltung im Schwanen, fanden sich die Mitglieder zusammen, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Sie unterhielten sich zuerst über den Oppenheim-Skandal, bei dem Marcus Held vorgeworfen wurde, Untreue begangen zu haben. Nachdem sich nun rausstellte, dass er bei einem Verkauf einer Immobilie mehr als 300.000€ verdient haben soll, gab dies den Osthofener auch Grund darüber zu reden. Das Mitgliedervotum der SPD, welches die Tage ihren Abschluss fand, fand sich in den Gesprächen des Bürgervereins wieder, bevor diese zu kommunalpolitischen Themen vorstießen.

Sie besprachen einerseits, dass am Fischmarkt, wo derzeit nicht über Nacht geparkt werden darf, eine unfaire Verteilung von Knöllchen stattfinde. Sie kamen zu dem Schluss, dass eine neue Beschilderung der Parkflächen Abhilfe schaffen könnte.

Aber nicht nur dort stellten die Mitglieder Mängel der Parksituation fest, auch in der Friedrich-Ebert-Straße kritisierten sie die Parkregelung. Sie befanden zwar, dass der Abriss des Katzenwadels zum Bau von Parkplätzen ein guter Schritt sei. Es gäbe „keine grundsätzliche Haltung den Verkehr in Osthofen zu entlasten“. Mehr und mehr Problematiken wurden vom Bürgerverein auf den Tisch gebracht, größtenteils bezog es sich auf die Parksituation in der Friedrich-Ebert-Straße, sowie an der Altbach. Anschließend sammelte man Ideen- und Lösungsvorschläge und kam zu dem Schluss, dass der Verkehrsausschuss ein einheitliches Gesamtkonzept zur Verkehrssituation in Osthofen ausarbeiten müsste und nicht nur „Tropfen auf den heißen Stein gießen“. Gegen Ende sprachen die Mitglieder noch über den Namen des Platzes am ehemaligen Schleckergelände. Sie befanden es positiv, dass es nun „An der kleinen Kirche“ heißen soll, doch hatte dies nur rein informativen Charakter, da der Beschluss schon gefallen sei.

Der Bürgerverein Wonnegau e.V. lud schon des Öfteren zu ihrem öffentlichen Stammtisch ein, an dem jeder teilnehmen kann. Wie jedes Mal diskutierten sie Probleme, die alle in Osthofen beschäftigen und dass in einer gemütlichen und zwanglosen Atmosphäre.

Text: Martin Winter/ Presseagentur Die Knipser

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