Dr. Christoph Gensch: “Zur Alternativtrasse gibt es keine Alternative!”

Foto: cdu.de

Am Freitag Abend hat unter der Leitung der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner der Vorstand, das höchste Gremium der Landespartei, getagt. Dabei positionierte sich der Vorstand mit einstimmigem Beschluss für eine Bahn-Alternativtrasse zur Entlastung des Mittelrheintals und widersprach dem Bundesverkehrsministerium. Dazu erklärt der Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Dr. Christoph Gensch MdL:

„Die Belastung des Mittelrheintales durch Bahnlärm und Bahnerschütterungen ist für die Menschen mittlerweile unerträglich.Das Mittelrheintal braucht deshalb zwingend zeitnah eine Entlastung von Bahnlärm und von Bahnerschütterungen. Rein wirtschaftliche Gründe dürfen nicht länger höher als die Gesundheit der Bevölkerung bewertet werden. Wir haben kein Verständnis für die Einschätzungen der zuständigen Fachleute aus dem Bundesverkehrsministerium, dass die Bedingungen für eine Alternativtrasse noch nicht erreicht seien. Das sehen wir Christdemokraten in Rheinland-Pfalz definitiv anders! Wer einmal am Mittelrheintal war, weiß, dass es für die alternative Route keine Alternative gibt.

Eine Alternativtrasse ist und bleibt zwingend. Dafür werden wir weiter kämpfen. Dazu muss der Bund die Planung einer solchen Trasse mit Nachdruck vorantreiben. Alle hierfür notwendigen gesetzlichen und finanziellen Möglichkeiten müssen ausgeschöpft werden.

Da Planung und Umsetzung einer solchen Trasse natürlich Zeit in Anspruch nehmen, darf nicht länger ungenutzte Zeit ins Land gehen. Deshalb fordern wir als Sofortmaßnahme ein umgehendes Nachtfahrverbot für noch nicht umgerüstete Güterzüge sowie für alle bereits umgerüsteten Güterwagons eine Reduzierung der Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaften.“

Christoph Gensch verweist zudem auf die Aktivitäten, die erst durch die CDU-Politiker erst ins Rollen gekommen sind, wie zum Beispiel die Einrichtung und Finanzierung des Projektbeirates „Leiseres Mittelrheintal“

Text: CDU

 

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