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Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie am Dienstag, 17. April, 20 Uhr, im Wormser Theater

17. April- 20:00

16 Euro

(A Midsummer Night’s Sex Comedy)
Komödie nach dem gleichnamigen Film von Woody Allen
Deutsch von Jürgen Fischer
Mit Alexandra Kamp, Saskia Valencia, Thorsten Nindel u. a.

Eine Handvoll skurriler Figuren und Woody Allens melancholischer Witz – das sind die Zutaten für diese Komödie, die sich an Ingmar Bergmans Schwarzweiß-Film Das Lächeln einer Sommernacht anlehnt, der seinerseits auf Motiven aus Shakespeares Sommernachtstraum aufbaut. Kurz gesagt dreht sich alles um die Frage, wer wann was mit wem hatte, hat oder haben wird.

Der Banker und Hobby-Erfinder Andrew und seine Ehefrau Adrian haben jede Menge Probleme im Bett. Und sie haben Besuch – zwei befreundete Paare kommen übers Wochenende: Adrians Cousin, der schöngeistige Philosoph Leopold, ist mit seiner Verlobten Ariel angereist, die er am nächsten Tag ehelichen will. Doch der Gastgeber erkennt in Ariel eine erotische Begegnung aus Jugendtagen wieder – für ihn der Strohhalm, an den er sich gerne klammern würde, um seiner trostlosen Ehe zu entfliehen.

Aber auch der Arzt und Frauenschwarm Maxwell, der mit seiner attraktiven Krankenschwester Dulcy aufs Land gekommen ist, hat ein Auge auf Ariel geworfen. Und Leopold? Anstatt bei so viel männlicher Aufmerksamkeit seiner Verlobten gegenüber eifersüchtig zu werden, macht er sich Gedanken darüber, wie er seinerseits Dulcy für die Gestaltung seines letzten Abends als Junggeselle gewinnen könnte.
Bei einem gemeinsamen Ausflug in den nahegelegenen Wald kommen die Beziehungen ins Wanken, und die Spannungen nehmen zu…

Liebevoll-ironisch, mit rhetorischer Finesse, dezent-satirischer Komik und einem feinem Gespür für verborgene Begierden zeichnet Woody Allen seine Figuren – wunderbar durchgeknallte Charaktere. Ein Fest für Schauspieler.

Woody Allen (eigentlich Allen Stewart Königsberg) wurde 1935 in New York geboren. Nach seinen Anfängen als Gagschreiber arbeitete er später als Fernsehkomiker. 1961 trat er zum ersten Mal selbst in New Yorker Nachtclubs auf: “Es war entsetzlich. Kaum jemand war gekommen. Drei, vier Tische waren vielleicht besetzt. Damals verdiente ich schon ziemlich viel Geld als Gagschreiber fürs Fernsehen und dachte, die Bühnenerfahrung würde mich weiterbringen. Doch als ich in den leeren Saal blickte, hatte ich die Hosen voll. Die Besitzerin des Clubs musste mich sanft auf die Bühne schieben …”
Bald folgte sein Debüt als Filmschauspieler in Clive Donners „What´s New, Pussycat?“. 1969 schrieb und inszenierte er mit „Woody – der Unglücksrabe“ seinen ersten Leinwanderfolg. Als Filmproduzent, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in einer Person bahnte er sich seinen Weg an die Spitze des neuen amerikanischen Films. Großes Vorbild: Charlie Chaplin. Spätestens seit „Der Stadtneurotiker“, für den er 1977 vier Oscars gewann, feiert ihn die Kritik als einen der wichtigsten Regisseure des amerikanischen Kinos.

Alexandra Kamp gewann bereits im Alter von elf Jahren einen nationalen Vorlese-Wettbewerb. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel in Paris am „Le Cours Florent“ und bei Stella Adler in New York. Seit 2013 spielt sie regelmäßig in Stücken der renommierten Hamburger Kammerspiele. 2016/2017 spielte sie die Aldonza in Don Quijote, dem letzten Theaterstück von Michael Bogdanovs, dem langjährigen Intendanten des Hamburger Schauspielhauses. Im Sommer 2017 spielte sie die Brünhild bei den Nibelungenfestspielen in Worms. Regie führte der preisgekrönte Regisseur Nuran David Calis.
Ihr Kinodebüt feierte Alexandra Kamp 1998 in dem französischen Arthouse-Kinofilm Riches, Belles et Cruelles mit Claudia Cardinale in der Hauptrolle. Es folgten weitere internationale Filme, in denen sie u.a. mit Leslie Nielsen, Steven Seagal, Anouk Aimee und Marisa Berensson vor der Kamera stand. Hape Kerkeling erkannte das komische Talent der Schauspielerin und engagierte sie als weibliche Hauptrolle für den Kinoerfolg Isch kandidiere.
Ihre große Liebe gilt der Literatur. Sie verlieh der bei der Deutschen Grammophon erschienenen Hörbuch-Version von Henry Millers Sexus ihre Stimme und nahm damit erfolgreich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin und beim Internationalen Theaterfestival in Bielefeld teil.
Eintrittskarten für diese berühmte, hervorragend besetzte Komödie gibt es im Vorverkauf beim TicketService, Rathenaustraße 11 (im WORMSER), im Internet unter www.das-wormser.de sowie bei allen Ticket-Regional-VVK-Stellen. Der Eintrittspreis beträgt je nach Kategorie lediglich zwischen 16 und 25 Euro (an der Abendkasse jew. 2 Euro höher).

Details

Datum:
17. April
Zeit:
20:00
Eintritt:
16 Euro
Veranstaltung-Tags:

Veranstaltungsort

Wormser Kulturzentrum
Rathenaustraße 11
Worms, Rheinland-Pfalz 67547 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
06241 20000
Website:
https://www.das-wormser.de