Ferienreisekontrollen – Viele Fahrzeuge überladen

Die meisten Bundesländer haben nun Schulferien. Reisemobile, Wohnwagen- und Bootsgespanne standen deshalb am Wochenende auf der A61 im Fokus der Polizei. Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei kontrollierten Beamte der Verkehrsdirektion Wörrstadt am Freitag und am Sonntag auf einem Rastplatz bei Worms vor allem Maße und Gewichte von insgesamt 66 Fahrzeugkombinationen, 41 davon mussten beanstandet werden.

Reisemobilisten bereitet ganz besonders die magische Grenze von 3,5 t Gesamtgewicht für den Führerschein Klasse B Probleme. Der Wunsch nach einem möglichst großen, komfortablen Fahrzeug schränkt dann die maximal zulässige Beladung ganz erheblich ein. Nicht selten ist die schon allein mit den Insassen und gefüllten Tanks ausgereizt. Besitzer von Booten müssen beim Straßentransport dagegen darauf achten, dass ihre Hobbyschiffe die in Europa maximal zulässige Breite von 2,55m nicht überschreiten. Die meisten Freizeitboote werden jedoch in den USA hergestellt und dort sind 2,59m das Maß aller Dinge.

10 Fahrzeugkombinationen untersagten die Beamten die Weiterfahrt. Ganz besonders hart traf es eine vierköpfige Familie aus Nordrhein-Westfalen auf dem Weg nach Kroatien. Obwohl gar nicht außergewöhnlich viel Gepäck dabei waren Reisemobil und Bootsanhänger überladen. Dazu war die frisch gewartete Bremsanlage des Anhängers defekt. Das machte eine teure Reparatur vor Ort erforderlich und ein Angehöriger musste extra anreisen, um alles überflüssige Gepäck wieder mit zurück nach Hause zu nehmen.

Text: Verkehrsdirektion Mainz