Feuerwehr der VG Eich will sich von Niedrigwasser nicht mehr einschränken lassen

Die Rampe, um Boote in den Rhein zu trailern, ist in Hamm zu kurz, um bei Niedrigwasser Menschen zu retten. Die Feuerwehr wünscht sich eine schnelle Lösung. Dabei ist die Politik gefragt, sich so schnell wie möglich auf einen geeigneten Standort zu einigen. Foto: Mirco Metzler /Die Knipser

Wer bei den Einsätzen der Feuerwehr an brennende Gebäude und Unfälle denkt, liegt grundsätzlich nicht falsch. Doch das Einsatzgebiet der Feuerwehr umfasst ein viel Größeres – auch zu Wasser, wie etwa am und auf dem Rhein, ist es die Feuerwehr, die Menschen in Not hilft und größeren Schäden zuvorkommt. So vielfältig die Einsatzgebiete aber sind, in allen Fällen leistet die Feuerwehr Hilfe. Und diese sollte stets so schnell wie möglich geleistet werden.

Das Problem ist nun folgendes: Die Hammer Natorampe ist für das Trailern des Mehrzweckbootes der Feuerwehr ungeeignet. Sie ist zu kurz, sodass das lebensrettende Boot bei Niedrigwasser nicht trailern kann. Ein schnelles Ausrücken auf den Eicher See und auf den Rhein wird somit erschwert. Der Bau einer längeren Rampe ist jedoch im Moment nicht ohne Weiteres möglich, denn es bedarf der Zustimmung der involvierten Parteien. Diskussionsbedarf besteht derzeit noch im Bezug auf die Umweltbelastung bei dem Bau einer neuen Rampe. Rund um den Eicher See liegen nämlich festgelegte Renaturierungsflächen, die als Standort einer neuen Rampe nicht in Frage kommen. Bevor eine neue, längere Rampe also errichtet werden kann, muss sich zunächst auf einen Standort geeinigt werden.

Bis dahin bleibt der Feuerwehr der VG Eich nur zu hoffen, dass eine schnelle Lösung erreicht werden kann und Einsätze bei Niedrigwasser eher die Ausnahme bilden werden.

Text: Katarina Schröder/ Presseagentur Die Knipser

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