FSV 03 Osthofen gewinnt mit 3:1 (1:0) gegen Rhenania Rheindürkheim Kurz vor dem Spiel hatte Osthofens zweite ebenfalls gegen Rhenania 2 gewonnen

Am Ball: Pöschl für den TSV Rhenania Rheindürkheim. Rechts: Osthofens Torschütze zum 1:0, Wassawat Khongsri. Foto: Jannik Reinecke /Die Knipser

Am Sonntag, dem 15. April, spielte die erste Mannschaft des FSV 03 Osthofen gegen den TSV Rhenania Rheindürkheim. Nach einer zähen ersten Halbzeit, konnten sich die Osthofener im zweiten Durchgang einen hart erarbeiteten Sieg erkämpfen und so ihre Position in der Nähe der Tabellenspitze halten. Mit 43 Punkten liegen die Osthofener punktgleich mit Eppelsheim und Ataspor Worms auf dem dritten Platz. Es kommt hier also lediglich auf das Torverhältnis an. Dazu kommt, dass Osthofen drei Spiele mehr hat, als die Führenden.
Doch nun zum Spiel:
In der ersten Halbzeit hatte Osthofen das Spielgeschehen schnell im Griff. Ab der 10. Minute etwa spielten sie nur noch in Richtung Gästetor. Ein großes Manko waren allerdings die vielen Pässe, die in der erseten Hälfte nicht ihre Abnehmer gefunden haben. Auch die Chancenverwertung war nicht ideal. Erst in der 40. Minute konnte Wassawat Khongsri eine der vielen Lücken in der Rheindürkheimer Abwehr nutzen und flach in das untere linke Eck einschieben. Mit einer verdienten 1:0-Führung ging es in die Pause.
Fünfzehn Minuten später pfiff der Schiedsrichter vor über 70 Zuschauern die Partie wieder an. Früh wurde klar, dass weder die Gäste das Spiel nicht verlieren wollten und noch, dass die Gastgeber mit der knappen Führung zufrieden war. In der 65. Minute konnte Diehm dann endlich einen Abstauber nutzen, nachdem der Osthofener Links-Außen, Can Ergül, noch am Rhenania-Keeper gescheitert war. Auf das 2:0 folgte nur drei Minuten später das 3:0 durch Emanuel Bier, der es einfach mal aus 25 Metern versucht und den Ball im oberen linken Winkel versenkt. Als direkte Gegenantwort nutzten die Gäste dann allerdings die kurzweilige Unkonzentriertheit der Osthofener um den 3:1 Anschlusstreffer in der 69. Minute zu erzielen. Rheindürkheim versuchte in der Folge nochmal Druck zu machen und die Heimmannschaft zu ärgern, doch außer vielen Fouls mit vielen gelben Karten, gab es in den letzten zwanzig Minuten nicht mehr viel zu sehen. Die Osthofener kontrollierten das Geschehen und versuchten noch wichtige Tore im Aufstiegskampf zu machen, was ihnen aber nicht gelang. Nach fünf Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.
Es ist festzustellen, dass das 3:1 für Osthofen in Ordnung geht. Durch viele Fehler im Aufbauspiel – vor allem in der ersten Halbzeit – kamen die Osthofener Stürmer nur zu wenigen verwertbaren Chancen. Am Ende hat Osthofen tatsächlich Glück mit dem Schiedsrichter, da er manche Spieler auch mit gelb-rot vom Platz hätte schicken können.

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser

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