Gefahrenstelle Bahnübergang soll entschärft werden

1,8 Millionen Euro sollen in den Ausbau des Bahnübergangs gesteckt werden. Der kann aber erst im Jahr 2024 beginnen. Foto: Jannik Reinecke /Die Knipser

Dass der Bahnübergang im Ziegelhüttenweg gefährlich für Radfahrer, Fußgänger und vor Allem Kinder und ältere Menschen ist, ist in Osthofen bekannt. Oft kursierten Gerüchte, der Bahnübergang solle geschlossen werden. Doch nun wird eine Menge Geld investiert. Bürgermeister Thomas Goller verkündete im Haupt- und Finanzausschuss, dass der Bahnübergang für 1,8 Millionen Euro ausgebaut wird. Hiervon entfallen 115.000 Euro auf die Stadt Osthofen. Es wird eine neue Schranke und Andreaskreuze geben, die Fahrbahn und der Weg für Radfahrer und Fußgänger wird verbreitert werden. Über die verschiedenen Ausbauvarianten wird im Bauausschuss noch diskutiert. Gefahrstellen sind unter anderem ein Andreaskreuz, welches in den Fußgänger- und Fahrradweg ragt, sodass die Benutzer dazu gezwungen werden, auf die Fahrbahn auszuweichen. Durch einen schlecht in die Fahrbahn versenkten Teil der stillgelegten Altrheinbahn, entsteht eine weitere Gefahrenstelle für Radfahrer. Aber der Ausbau kann leider erst 2024 beginnen, da die Bahn noch viele weitere Bauvorhaben hat.
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Neuanschaffung einer Küche für die Kita Regenbogen im Stärkmühlweg. In der Kita wird das Essen frisch zubereitet und die Köchin kann so auch auf Unverträglichkeiten und Allergien der Kinder eingehen. Die Küche soll eventuell auch vergrößert werden, sodass vielleicht eine zweite Kita mit „bekocht“ werden kann.

Weitere Themen im Haupt- und Finanzausschuss:
Die Abschaffung der Wappenteller, die die Stadt als Anerkennung seit Jahrzehnten verleiht. Statt Wappenteller soll es in Zukunft ein Glasquader sein, in dem die Umrisse der Bergkirche eingraviert werden sollen.

Es gibt eine Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Osthofen und der VG Wonnegau über die Kosten der Infothek am Osthofener Bahnhof, die der Touristikverein Wonnegau nutzt. Eine Mitarbeiterin, die die Infothek betreut wird von der Stadt bezahlt, die Zweite Mitarbeiterin von der VG Wonnegau.

Voraussichtlich ab April soll das Stadtarchiv, welches sich in der Gedenkstätte KZ Osthofen befindet, zugänglich sein. Fünf Ehrenamtliche bekamen eine Schulung bei Dr. Walter Rummel, dem Leiter des Landesarchivs in Speyer.

Für den Abriss des früheren Textilgeschäftes Kazenwadel in der Friedrich-Ebert-Straße wurde ein Förderantrag gestellt. Hier sollen Parkplätze entstehen.

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser

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