Grundschule statt Skatepark: Die Community wendet sich an die Stadt

Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

Der Skatepark in Osthofen ist schon lange ein fester Bestandteil im Alltag der Skater, die den Platz regelmäßig besuchen. Die tolle sonnige Lage und die Nähe zur Eisdiele machen es zu einem perfekten Platz um seine Freizeit zu verbringen und lockere Gespräche zu führen.

Bald soll der Skatepark jedoch abgeschafft werden, um Freiraum für die neue Grundschule zu schaffen, die den Park demnächst ersetzen soll. Damit würde der Stadt Osthofen nicht nur eine großartige Möglichkeit entgehen, die Stadt für die Jugend attraktiver zu gestalten, sondern nehme den Jugendlichen auch die einzige ortsnahe Alternative. „Nicht nur die Osthofener sind gerne hier, auch die Skater aus dem näheren Umkreis kommen oft hierher um einen ruhigen Nachmittag zu verbringen. Würde es den Park bald nicht mehr geben, so hätten viele von uns keine Möglichkeit mehr zu skaten. Eine Alternative haben wir hier nicht.“, so Melos Tahiri.

Anstatt die Anlage vollkommen abzuschaffen, wünscht sich die Community eher diese zu Erweitern oder einen neuen Standpunkt zu finden. „Eine Umgestaltung des Skateparks würde sehr zum Ansehen der Stadt beitragen und sich schnell rumsprechen. So würde die Stadt gleichzeitig an Ansehen gewinnen, aber auch die Jugend unterstützen.“, so ein regelmäßiger Besucher der Anlage. Bei der Gestaltung würden die Skater sich gerne zur Verfügung stellen, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt. Immerhin übernahmen sie bereits unzählige Male die Aufräumarbeiten für die Randalierer, die den Platz schon des Öfteren verwüsteten.

Die Skater Community bittet nun darum, dass der Stadtrat sich mit ihnen in Verbindung setzt um die Anlage so mit der Community zu gestalten, anstatt über ihren Kopf zu entscheiden. Gemeinsam soll bei einem ruhigen Gespräch eine Lösung gefunden werden, von der beide Seiten zukünftig profitieren können.

Text: Nicole Deibel/ Presseagentur Die Knipser

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