Kommunalwahl 2019 in der VG Wonnegau rückt in greifbare Nähe

Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2019 stehen schon fest. Foto: Mirco Metzler/ Die Knipser

Denn so lange sind sie nicht mehr hin, unsere rheinland-pfälzischen Kommunalwahlen. Obgleich uns nun noch ein paar Monate vom 26. Mai 2019 trennen, gibt es bereits voraussichtliche Kandidatinnen und Kandidaten für die künftigen Ortsbürgermeister.

Sicher dabei sind:
Jutta Schick (FWG) für Bechtheim,
die sich bereits zum dritten Mal aufstellen lassen wird.
Sie möchte „Angefangenes gerne fertigmachen“ und ist der Meinung, dass sich mit Fördergeldern einiges im Ort umsetzen lasse. Die 60-Jährige hat ihre Position bereits im Jahre 2009 etabliert und ihr Können bewiesen, nachdem sie erfolgreich in die Fußstapfen von Wolfgang Thomas (FWG) getreten ist.

Elisabeth Kolb-Noack für Dittelsheim-Heßloch,
hat schon 2014 erste Schritte als Ortsbürgermeisterin gewagt. Bereits seit 25 Jahren Mitglied im Kreistag der Grünen, kandidiert sie nun jedoch erstmalig für Bündnis 90/Die Grünen als Ortsbürgermeisterin und möchte unteranderem eine „Grüne-Ortsgruppe Dittelsheim-Heßloch“ gründen. Die 67-Jährige findet Kommunalpolitik, im Gegensatz zu der „eher abstrakten“ Kreispolitik, sehr spannend und hat auch weiterhin Lust darauf ihren Beitrag für die Gemeinde zu leisten.

Ottfried Fehlinger (CDU) für Westhofen,
der bereits im Jahre 2009 Hans-Werner Balz (FWG) als Ortschef ablöste, ist gewillt auch im nächsten Jahr „gerne noch eine dritte Runde“ zu drehen. Mit Fraktion und Vorstand im Rücken, fühle er sich bereit sich neuen Herausforderungen zu stellen und tatkräftig in die Zukunft zu blicken. Der 63-Jährige plant beispielsweise Renovierungsarbeiten am Kreisel des „Berliner Platz“ vorzunehmen und die nachhaltige Ersetzung des Baumbestands der Ortsgemeinde.

Thomas Goller (SPD) für Osthofen,
der aktuelle Stadtbürgermeister hat auch weiterhin Spaß an seinem Amt und ist gewollt noch mehr in unserer Wein- und Sektstadt zu bewirken. „Das wichtigste Anliegen ist mir die Sicherung der ärztlichen Versorgung mit dem ,GO’“, so Goller.
Doch das ist bei weitem nicht alles: Der 36-Jährige möchte in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde eine neue Grundschule inklusive Sporthalle bauen, um somit eine weitere Kita, das Jugendhaus und die Vereine in der Seebachschule unterzubringen und auch das Stadion Somerried sei grundsaniert und eine Reihe von Straßen seien ausgebaut worden. Mit dem Bewusstsein, dass Vieles ohne das Engagement und den Mut privater Investoren nicht möglich gewesen wäre, wäre es ihm eine Freude, wenn die Bürger ihm ihr erneutes Vertrauen aussprechen würden.

Harald Pflaume (FWG) für Hangen-Weisheim,
der bereits im Jahre 2014 erfolgreich das Amt des Oberbürgermeisters bestritten hatte, habe auch kommendes Jahr wieder die Tendenz noch einmal zu kandidieren. Der 53-Jährige ist der Meinung, dass Hangen-Weisheim trotz einer Einwohnerzahl von 450, einiges an Herausforderungen zu bieten hat. Obgleich ihm das Amt eine menge Freude bereitet und er sich auf das neue Knüpfen von Kontakten freut, ist ihm bewusst, dass eine zweite Amtszeit auch einiges an Zeit in Anspruch nehme. Auf seinem Radar hat er bereits die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses und die Erweiterung des Neubaugebiets.

Doch nicht alle Anwärter sind sich bereits zu 100 Prozent sicher, ob sie das Amt des Ortsbürgermeisters bestreiten möchten. Einige, wie Herwarth Mankel (FWG) für Hochborn, Dieter Gutzler für Gundheim, Dr. Ansgar Münnemann für Monzernheim, Erno Straus (SPD) für Gundersheim oder auch Iris Cappel (FDP) für Bermersheim, halten ihre endgültigen Planungen bisher geheim.

Abschied nehmen müssen wir allerdings von Bernd Weber (FWG), der nach 13 Jahren als Ortschef von Frettenheim nicht erneut kandidieren wird und sich ebenso aus dem Gemeinderat zurückziehen wird.
Der 67-Jährige möchte nun das Pakett für die Jüngeren räumen. Zufrieden blickt er auf die vergangenen Jahre zurück, in denen er Vieles verwirklichen konnte. Sein „Großprojekt“, die Sanierung und der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses, gibt er allerdings seinem Nachfolger mit auf den Weg, „und da ist längst nicht alles fertig“, so Weber.

Text: Eva Kröning/Presseagentur Die Knipser

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