Mit vereinten Kräften zum unerwarteten Aufstieg in die Oberliga

Ingrid Fronius, Katharina Fronius, Meike Steinhauser, Julia Renz und Xenia Petzold. Foto: TGO Tennis

Die Zielsetzung der Damen 30 Mannschaft war es die Verbandsliga erneut zu halten, was auch aufgrund schwangerer Spielerinnen als schwierig eingestuft wurde. Zum Saisonstart musste man dann auch noch bedingt durch einen kurzfristigen Ausfall zu dritt gegen die Damen aus Jockgrim antreten und konnte hier zumindest noch ein Unentschieden retten (7:7).
Gegen die Dauerrivalen vom Mainzer Turnverein konnten die überwiegend ausgeglichenen Spiele überraschend alle für die Damen aus Osthofen entschieden werden (14:0).
Am dritten Spieltag waren die Spielerinnen der SG SVW/Gonsbachmühle auf dem Sommeried zu Gast. Auch hier überzeugten die Osthofenerinnen und gaben lediglich ein Einzel ab (12:2).
Überrascht von der eigenen Stärke wurde man sich einer möglichen Meisterschaft
bewusst.

Im fernen Montabaur trat man mit erneut veränderter Aufstellung und dankbarer Unterstützung aus der Damen und Damen 50 Mannschaft an. Mit einem Unentschieden war zumindest die Chance auf die Meisterschaft weiterhin gewahrt (7:7).
Im letzten Spiel kam es dann zum großen Showdown. Der Tabellenerste und der Tabellenzweite im direkten Duell um die Krone. Die Osthofenerinnen begrüßten die Damen vom TC Asbach auf heimischer Anlage. Bei bestem Tenniswetter konnten drei der vier Einzel gewonnen werden. Somit fehlte lediglich ein Doppel zur Meisterschaft in der Verbandsliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga. Dank einer guten taktischen Aufstellung gelang es den Damen das fehlende Doppel zu gewinnen und Vereinsgeschichte zu schreiben. Noch nie spielte eine Mannschaft der TG Osthofen beim Tennis in der Oberliga. Der gesamte Verein ist stolz auf diese Leistung, welche man mit vereinten Kräften erreichte.
Zur erfolgreichen Meistermannschaft gehörten: Julia Renz, Xenia Petzold, Meike
Steinhauser, Ellen Knorpp, Ingrid Fronius und Galtana Deul.
In der kommenden Saison schlagen die Damen dann in der Oberliga auf. Da in dieser Klasse die
Mannschaften aus sechs Spielerinnen statt vier bestehen, hoffen die Osthofenerinnen für das nächste Jahr noch auch zusätzliche Verstärkung.

Damen 50 Rhhl.
TC Schornsheim – TGO 9:5

Am letzten Spieltag mussten die Damen 50 gegen den Tabellenführer antreten. Um den Klassenerhalt aktiv zu sichern musste die Begegnung gewonnen oder zumindest ein Unentschieden erreicht werden. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen und da die Schornsheimer auch nur 2 Plätze zur Verfügung haben, starteten die Einzel bereits um 10 Uhr. In der ersten Runde spielten Ellen Knorpp, die souverän 6:1 6:4 den ersten Sieg für die TGO verbuchen konnte und Annette Hoss-May, die ihr Einzel trotz einer Aufholjagd im 2. Satz leider mit 1:6 5:7 verlor. Zwischenstand also 2:2. Die zweite Runde ging spannend weiter. Elisabeth Stiebing verlor ihr zum Ende hin ausgeglichenes Match mit 0:6 4:6. Nun hofften die Damen auf das noch laufende Einzel von Ingrid Fronius. Die machte es in einem tollen Match sehr spannend, musste sich jedoch ebenfalls mit einem 4:6 7:6 1:10 geschlagen geben. Nach einem Stand von 2:6 mussten jetzt beide Doppel gewonnen werden. Bei glühender Hitze spielten nun Claudia Maier und Ingrid Fronius im ersten Doppel. Ihnen gelang ein klarer Sieg mit 6:3 6:2. Im 2. Doppel ging es bis zum letzten Ball spannend zu. Leider verloren Ellen Knorpp und Elisabeth Stiebing ihr Spiel mit 3:6 4:6. Somit war es am Ende leider eine Niederlage mit 5:9
Am Ende des Spieltages konnten die Damen 50 der TG Osthofen dann aber doch aufatmen, da sie wegen der besseren Match-Bilanz den Klassenerhalt in der Rheinhessenliga geschafft haben.

Damen 55 Rhhl.
TC Rot-Weiß Worms – TG Osthofen 1848 12 : 2

Das letzten Medenrundenspiel der Damen, am 26.9.19 bei RW Worms, konnte leider nicht gewonnen werden. Bereits nach den Einzeln stand es 2:6.
Diese spielten: Petra Weber, Inge Ebert, Bärbel Schwarze und Anni Hämmerle.
Hämmerle gelang es, wie schon oft in dieser Runde, zu punkten. Inge Ebert unterlag nur knapp in drei Sätzen. Für ein Unentschieden mussten beide Doppel gewonnen werden. Diese waren heiß umkämpft, doch beide Teams: Petra Weber/Anni Hämmerle und Inge Ebert/Monika Seifert, mussten sich im Champions T-Break geschlagen geben.