Nach drei Jahren – Der MFC heizte wieder ordentlich in der Schulsporthalle ein

Foto: Mirco Metzlern/ Die Knipser

Showtanz und lustige Büttenreden machen eine gute Fastnachtssitzung aus. – Genau das wurde in Mettenheim mit kleinen Mitteln perfekt umgesetzt.

Die Fastnachtssitzung des Mettenheimer Fastnachts Clubs fand am ersten Februar-Wochenende zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in der Schulsporthalle am Wiesenweg statt. In den letzten drei Jahren musste der MFC in das Weingut Schmitt ausweichen. Wie bereits im letzten Jahr stimmte der Sitzungspräsident, Timo Diehl, die Narren und Närrinnen zum zweiten Mal in seiner Laufbahn auf den Abend ein.

Zu Beginn des Abends tanzten die „Little Dream Dancer“ unter der Leitung von Pia Möckel und Melina Weckbach. Nach dem Auftritt überreichte die Kindertanzgruppe des TV Mettenheim einen Blumenstrauß als Dankeschön an ihre Trainerin. Dann stellte der Sitzungspräsident Timo Diehl den nebenstehenden Elferrat vor. Nach der Vorstellung vom Elferrat folgte „Sensation Step“ aus Hillesheim. Im Anschluss hielt die Protokollerin Claudia Schwilling die etwas andere Rede über die Ereignisse in und um Mettenheim im vergangenen Jahr. Hierfür wurde sie mit einem Orden ausgezeichnet. Wie jedes Jahr folgte die blaue Royal Garde des MFC unter der Leitung von Mona Burkhart und Mira Schembs.

Der Höhepunkt des ersten Durchgangs war der Auftritt von „Margret un Schoh“, die das Publikum mit ihren genialen Dialog-Witzen auf Mettenheimer Platt vom Hocker rissen. Ein Witz war zum Beispiel:

Sie: „Schoh, ich hab‘ dich letztens mim Porsche gesehen. Wie kamst du denn da ran?“

Er: „Ja stimmt. Damals hatte ich auf der Autobahn eine Panne und musste anhalten. Eine ältere Porschefahrerin hielt an, um mich mitzunehmen. Ich stieg also ein. Anstatt mich nach Hause zu fahren, fuhr sie plötzlich an einer Ausfahrt raus, in ein abgelegenes Waldstück, wo sie eine Picknick-Decke ausbreitete und sich alles vom Leib riss, samt BH und Schlüpfer. Anschließend sagte sie: `Du darfst alles haben, was du willst.´ Auf das Angebot ging ich ein und stieg in den Porsche.“

Die Showtanzgruppe Magic Flames, deutscher Meister im Jahr 2016 aus Gimbsheim unter der Leitung von Jasmin Holl und Jennifer Krämer, tanzten die Performance unter dem Motto „Im Stamm der Indianer – Das Leben zwischen Tipi und Lagerfeuer“. Besonders beeindruckend waren die gezeigten Hebefiguren. An dem Abend lud der MFC auch die Osthofener Wingertshexen nach Mettenheim, nach deren Auftritt die Pause begann.

Halbzeit zwei startete mit der Mettenheimer Männertanzgruppe „Dancing Queens“ und deren 90er-Jahre-Medley. Nach dem gelungenen Auftritt wurde die „Ambulante Wahrsagerin“ auf die Bühne gerufen. Mit schamanischem Akzent brachte sie die Leute im Saal zum Lachen.

Nach jedem Auftritt gab es Applaus und ein dreifach donnerndes „Hellau!“. Die Rakete durfte natürlich auch nicht fehlen und hob mehrfach am Abend erfolgreich ab.

Die Showtanzgruppe „Upthrust“ aus Gimbsheim folgte als Show Act und tanzte unter dem Motto „Mystasia – Auf der Suche nach dem roten Kristall.“ Darauf folgte „La Vie“ aus Alsheim. Generell war die Fastnachtssitzung von den Aufführungen der Showtanzgruppen der Umgebung durchzogen. Nachdem aus Mettenheim und Gimbsheim bereits mehrere Gruppen tanzten, wurde auch der Carneval Club Osthofen ein zweites Mal vertreten durch die CCO-Seebachmaisjer. Die „Altweiber und Greise“ aus Mettenheim machten den Abschluss.

Stephan Schwilling und Boris Proegler sorgten am Ende des Abends für die Fastnachtsparty, auf die jeder im Abend gewartet hatte. Mit „Johnny Däpp“ wurde eine Feier eingeleitet, die noch bis in die Morgenstunden gehen sollte.

Text: Yolanda Palacios Stefan/ Presseagentur Die Knipser

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