Nichts machen ist keine Option!

Der Stammtisch des Bürgervereins Wonnegau e.V. befasste sich hauptsächlich mit dem Themen Jugendhaus und Jugendarbeit. Foto: Mirco Metzler/ Die Knipser

Der Bürgerverein Wonnegau lud am 07.September  um 19:00 Uhr wieder zu einem seiner Stammtische ein. Dieses Mal ging es vor allem um das Thema Jugendhaus und Jugendarbeit.

Aus diesem Grund traf man sich im Jugendhaus Osthofen um die örtlichen Gegebenheiten zu besichtigen.

Bereits vor dem Hoftor war man sich einig, dass das äußere Erscheinungsbild nicht sehr vertrauenswürdig und einladend erscheint. Alles sieht etwas heruntergekommen und vernachlässigt aus. Mit der Zeit wird man leider betriebsblind und wenn man etwas jeden Tag sieht, dann fallen einem solche Dinge einfach nicht mehr auf, so Gabi Naumann (Bürgerverein Wonnegau e.V.). Aber welchen Eindruck muss das Jugendhaus auf Neubürger, bzw. auf neue Familien machen?

Jedoch auch im Hof wurde der erste Eindruck bestätigt. Unter der großen, urigen Kastanie stehen zwei Tischtennisplatten die auf Grund ihres Zustands nur bedingt bespielbar sind.

Im Hof gibt es unzählige Stolperfallen wie u.a. die Wurzeln der Kastanie und die uneben liegenden Bodenplatten, die in unmittelbarer Nähe zu den Tischtennisplatten abrupt eine nicht unerheblich hohe Stufe bilden.

Unfälle und daraus resultierende Verletzungen sind hier eigentlich vorprogrammiert.

Das eigentliche Gebäude des Jugendhauses ist natürlich ebenfalls in einem schlechten Zustand. Leider sind hier die Investitionskosten einer Sanierung so hoch, dass es nach Maßgabe der Förderrichtlinien keine öffentlichen Zuschüsse geben wird.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass hier etwas geschehen muss. Die Überlegungen, das Jugendhaus nach Fertigstellung des Neubaus der Grundschule in die bisherigen Räume der Seebachschule zu integrieren bedeuten jedoch, dass der Status quo noch mindestens 3-5 Jahre so gewahrt werden soll. Sicher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den knappen Haushaltsmitteln ein gutes Argument, jedoch weiter Nichts zu tun ist für die Anwesenden eigentlich keine Option.

Warum kann eine Kommune, die z.B. die Räumlichkeiten zur Unterbringung des Rathauses anmietet und hierfür kritiklos Mittel bereitstellt, hier nicht auch ernsthaft über eine kurzfristige Alternative zur Verbesserung der Jugendarbeit nachdenken.

Unter dem nicht unerheblichen Gesichtspunkt der Unfallverhütung sollte man wenigsten die Kleinigkeiten ausbessern, die die Verletzungsgefahr im Hof deutlich verringern.

Im Gebäude selbst könnte man durch kleinere Schönheitsreparaturen, aber auch z.B. durch Installation einer neuen Küche die Attraktivität und v.a. die zeitgemäße Nutzbarkeit des Jugendhauses deutlich verbessern.

Da momentan ebenfalls daran gearbeitet wird, die Kinder- und Jugendbetreuung in Osthofen während der Schulferien deutlich auszubauen, wäre das eine Investition in die Zukunft, da das Jugendhaus, mit seinem bisherigen Angebot der Ferienspiele, neben anderen Örtlichkeiten und Anbietern in Osthofen eben auch eine zentrale Rolle spielt. Dies darf nicht noch Jahre vor sich hergeschoben werden.

Text: Bürgerverein Wonnegau e.V.

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