Rücksichtsloser Verkehr und enormer Lärm – Herausforderungen der Friedrich-Ebert-Straße

Nicht nur die LKWs, die regelmäßig die Friedrich-Ebert-Straße befahren, stellen ein Problem dar. Foto: Jannik Reinecke/ Die Knipser

Ein ruhiger, fließender Verkehr und nächtliche Ruhe. Davon können die Einwohnerinnen und Einwohner der Friedrich-Ebert-Straße in Osthofen nur träumen. Stattdessen müssen die Bewohnerinnen und Bewohner mit rücksichtslosen Autofahrern und verstopften Straßen rechnen, ganz abgesehen von den erheblichen Lärmstörungen, die kein Ende finden.

Die Probleme könnten facettenreicher nicht sein. Immer wieder kommt es zu Verstopfungen innerhalb der bereits engen Straße durch Gelenkbusse und LKWs, welche Waren ausliefern. Nicht nur das Verbot für LKWs in Osthofen wird völlig ignoriert, auch sehen sich Autofahrer gezwungen, die haltenden Fahrzeuge zu umfahren und dafür den Bürgersteig zu benutzen. Ob ein normaler Fußgänger oder ein Schulkind diesen grade nutzt, wird jedoch vollkommen missachtet. Insbesondere in den Sommermonaten kann man immer wieder Getreidefahrzeuge begutachten, die mit hohen Geschwindigkeiten die Straße entlang rasen und durch ihre Ketten einen enormen Lärm verursachen.

Doch auch das generelle Verhalten der Fahrzeugführer führt zur Verschlechterung der Wohnverhältnisse. Laute Musik, knallende Türen, defekte Auspuffe: Auf die Einwohner wird keine Rücksicht genommen, besonders nachts nicht. Schlaflose Nächte sind so keine Ausnahme. Des Weiteren werden Halteverbote, wie die an der Sparkasse, gerne mal “übersehen” und Einfahrten zugeparkt. Weist man die Personen nun darauf hin, wird lediglich gemeckert, dass sie nur kurz ihre Besorgungen erledigen würden und in wenigen Minuten wieder zurück seien. Einsicht findet sich leider nur selten.

Viele Einwohner dieser Straße beschweren sich nun insbesondere über die Tatsache, dass diesem Zustand auch zukünftig nicht entgegengewirkt wird, im Gegenteil: Anstelle von Lösungsvorschlägen gibt es nun die Befürchtung, dass die Belastung durch den Verkehr durch die neuen Wohnungen und den fehlenden Parkplätzen, sowie durch das neu entstehende Café sich umso mehr verschlimmert.

Mögliche Abhilfen könnte die schon lang geforderte Verstärkung der Straßenkontrollen schaffen, die derzeit noch ein prinzipielles Problem darstellen und viel zu unregelmäßig durchgeführt werden. Auch der Einsatz von mehr Kehrmaschinen innerhalb der Straße spielt eine große Rolle, da die durch den Verkehr verursachte Verschmutzung sich immer mehr ausbreitet und das Bild der Straße drastisch verschlechtert.

Ob sich die Wohnverhältnisse und Umstände der Friedrich-Ebert-Straße in Zukunft noch verändern werden, ist ungewiss. Die Bewohnerinnen und Bewohner fordern dennoch weiterhin, dass endlich eingegriffen wird und erhoffen sich die lang ersehnte Veränderung, sodass die Friedrich-Ebert-Straße im neuen Glanz erstrahlen kann.

Text: Nicole Deibel /Presseagentur Die Knipser

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