Schon über 4000 Briefwähler in der VG Wonnegau

Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

Im Rahmen der Mitteilungen und Anfragen, der letzten Verbandsgemeinderatssitzung der VG Wonnegau veröffentlichte VG-Bürgermeister Wagner eine Zahl und regte zum Nachdenken an.

In den zwei Wochen bis zur Sitzung am 13. Mai haben bereits 4.000 Leute in der Verbandsgemeinde die Briefwahl beantragt.

Eine Entscheidung, die Wagner durchaus begrüßt, da die Bürgerinnen und Bürger zuhause viel mehr Zeit haben eine gute Wahl nach ihren Vorlieben durchzuführen. In der Wahlurne, meinte Wagner sinnlich, sei man mit den Kommunalwahlen mindestens fünfzehn Minuten mit der Wahl von Landrätin und Landrat, Stadt– bzw. Ortsgemeinderat, Bürgermeisterin und Bürgermeister beschäftigt. Das Kreuz, das durch die Europawahl hinzukommt, sei das kleinere Übel. Insgesamt ist es für Osthofener in diesem Jahr möglich, alle Wahlen zusammengerechnet, 109 Kreuze zu setzen.

Walter Wagner stellte in den Raum, ob es in Zeiten der Digitalisierung überhaupt noch nötig sei, die Menschen bei Kommunalwahlen in die Wahlurne zu schicken oder ob dies nicht langsam überholt ist. Er wolle diesbezüglich einmal mit dem Land Rheinland-Pfalz in Kontakt treten.

Text: Bjarne Dimmler /Presseagentur Die Knipser