SPD feiert erfolgreichen Stichwahl-Sonntag

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Bei den Stichwahlen in zahlreichen rheinland-pfälzischen Kommunen und Ortsteilen am Sonntag konnten sich etliche Bewerberinnen und Bewerber der SPD gegen ihre Kontrahenten durchsetzen. Von den vier Stichwahlen für hauptamtliche Posten konnte die SPD drei für sich entscheiden – darunter die Landratswahl in Alzey-Worms sowie die Bürgermeisterwahlen in den Verbandsgemeinden Rheinauen und Nordpfälzer Land.

Der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Daniel Stich freut sich über das gute Abschneiden der sozialdemokratischen Kandidatinnen und Kandidaten: „Meinen herzlichen Glückwunsch an Heiko Sippel in Alzey-Worms, Patrick Fassott in der VG Rheinauen und Michael Cullmann in der VG Nordpfälzer Land sowie an alle gewählten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die sich künftig an wichtigen Stellen für ihre Heimat engagieren werden. Jeder einzelne Wahlkampf ist mit einem enormen Kraftakt verbunden – umso schöner ist es, wenn dies am Ende belohnt wird. Natürlich gilt mein Dank aber auch all jenen, die in den zurückliegenden Wochen viel Schweiß und Herzblut investiert haben und am Ende trotzdem nicht belohnt wurden. Gegen den Bundestrend war an einigen Stellen kein Ankommen – diese bittere Erfahrung wird bleiben.“

Besonders erfreulich sei, dass auch junge Nachwuchskräfte Wahlerfolge erzielen konnten, so Stich: „Einige unserer Kandidatinnen und Kandidaten sind erst vor Kurzem in die Partei eingetreten und haben nicht nur zeitnah die große Verantwortung einer Direktkandidatur übernommen, sondern konnten nun auch beeindruckende Wahlerfolge erzielen. Stellvertretend möchte ich an dieser Stelle Tatiana Herda Muñoz nennen, die in Mainz-Hechtsheim mit einem deutlichen Vorsprung zur ersten SPD-Ortsvorsteherin seit 45 Jahren gewählt wurde – dank eines modernen Wahlkampfs und eines erfrischend anderen Politikstils. Solche Erfolgsgeschichten machen Mut für die Zukunft!“

In Ludwigshafen-Gartenstadt, wo die SPD Rheinland-Pfalz seit einiger Zeit mit einem Quartierbüro den Ansatz verfolgt, die Politik näher an den Alltag der Menschen zu bringen, wurde mit Andreas Rennig zum ersten Mal seit über 20 Jahren ein SPD-Ortsvorsteher gewählt. Dies sei auch ein erster Erfolg der Präsenz vor Ort, so Stich: „Das Quartierbüro war immer darauf ausgelegt, den Zusammenhalt im Viertel sowie die Offenheit gegenüber der Politik langfristig zu stärken und so auf Dauer die Wahlbeteiligung zu erhöhen und die Sozialdemokratie noch fester vor Ort zu verankern. Nun können wir uns schon nach rund anderthalb Jahren über die zweithöchste Wahlbeteiligung aller Stadtteile bei den Ortsvorsteher-Stichwahlen und einen grandiosen Sieg unseres SPD-Kandidaten freuen. Das sind schöne Erfolge, die uns motivieren, vor Ort weiter engagiert zu arbeiten.“

Text: SPD