Stadt Worms unterstützt nunmehr den Radwege-Lückenschluss

Foto: FWG Osthofen

In einem Gespräch zwischen OB Kissel und seinem Baudezernenten Franz auf Wormser sowie Bürgermeister Goller und Beigeordnetem Sum auf Osthofener Seite konnten rechtzeitig vor der Osthofener Stadtratssitzung vom 17. Oktober erreicht werden, dass der seit langer Zeit angedachte und vom ADFC immer wieder eingeforderte Lückenschluss nunmehr realisiert werden kann. Die Stadt Worms hat bisher vorgetragene Bedenken nunmehr ad acta gelegt. Für Osthofen ist ein Ratsbeschluss zu dem Thema vorbereitet.

Es ist vorgesehen, einen Vertrag beider Städte zu schließen, in dem die Zuständigkeiten geregelt werden. So soll sich Osthofen um Zuschüsse von Bund und Land kümmern, während die Stadt Worms die Planung übernehmen soll.

Dazu ist als erster Schritt erforderlich, dass eine Zuwegung zwischen bestehendem Netto-Parkplatz und ehemaligem Landwirtschaftlichem Weg durch Überlassung eines kleinen Streifens Land durch die Fa. Netto erreicht wird. Hierum kümmert sich die Stadt Worms kurzfristig.

Die Stadt Osthofen ist zwischenzeitlich in Gesprächen mit der Bahn bezüglich der ganzen oder teilweisen Überlassung von Gelände zur Querung der ehemaligen Bahnstrecke nach Rheindürkheim. Nach dem Ausbau einer Weiche zwischen dem aktiven Gleis ins Industriegebiet und dem stillgelegten Gleis in Richtung B 9 ist augenscheinlich, dass die Bahn davon ausgeht, dass die Altrheinstrecke Osthofen-Guntersblum endgültig Geschichte geworden ist. Durch diese Tatsache ist es nunmehr leichter möglich geworden, dass in absehbarer Zeit viele Arbeitnehmer aus Osthofen und Umgebung über einen ausgebauten Radweg in das Wormser Industriegebiet Nord fahren können.

Text: FWG Osthofen

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