Stammtisch des Bürgervereins Wonnegau Am 6. April traf sich der Bürgerverein im griechischen Restaurant Delphi in Osthofen am Bahnhof

Der Stammtisch des Bürgervereins fand im Restaurant Delphi in Osthofen statt. Foto: Hilal Ünen /Die Knipser

Bei dem Stammtisch berichteten die Abgeordneten aus den Sitzungen der Stadt Osthofen und der Verbandsgemeinde Wonnegau und diskutierten einige Themen. Dazu gehören unter anderem die neuen Bauprojekte der Stadt Osthofen und der Bau der neuen Turnhalle auf dem Festplatz. Vor allem die Frage, ob die Turnhalle zwei oder drei Teile haben sollte, wurde auch an diesem Stammtisch diskutiert.

Das erste Thema waren allerdings die Hundehaufen, die im Stadtpark seit Wochen auf den Wegen herumliegen. Der Stammtisch entschloss sich, sich für ein Hundeklo einzusetzen und als Zeichen, wie schlimm und ekelhaft die Situation ist, wollen sie, wie bereits die Wormser, rote Fähnchen in jeden Hundekot stecken, damit die Hundebesitzer daran erinnert werden, die Fäkalien ihrer Tiere wegzumachen.

Auch wurde diskutiert, wie die Situation in der Schwerdtstraße verbessert werden kann. An der ehemaligen Bushaltestelle an der Fundgrube stehen seit Längerem Autos und versperren denen, die vom Ziegelhüttenweg kommen die Sicht in Richtung Gesundheitszentrum. Dort war bereits ein Unfall und der nächste sei nur eine Frage der Zeit. An der Stelle einen Blitzer aufzustellen oder ein Halteverbotsschild waren zwei Vorschläge.

Nun zu den Hauptthemen des Abends. In Osthofen stehen in der näheren Zukunft viele Bauprojekte an. Am Schillgelände und an der Winzergenossenschaft im Alten Westhofener Weg sollen viele neue Wohnungen gebaut werden, zu denen aktuell noch die Parkplätze fehlen. Das Verkehrschaos sei vorprogrammiert, wie einigen der Diskutierenden zu entnehmen war. Auch der Hotspot an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Carlo-Mierendorff-Straße, wo die Autofahrer täglich mehrere Minuten verbringen um abzubiegen, würde schlimmer werden. Immerhin sei der Kreisel zur B9 wieder offen, sodass das Verkehrschaos aktuell wenigstens wieder ein bisschen abnehmen konnte.

Beim Thema Sporthalle stellte Gabi Naumann, als Vertreterin der TGO klar, dass eine Halle mit 2 Teilen dem Handballverein reichen würde und auch der Rest des Sportvereins sei mit der aktuellen Lage zufrieden. Das Problem seien allerdings die Schüler der neuen Grundschule, die auch in der Zukunft ausreichenden Sportunterricht bekommen sollen. Mit einer 5-zügigen Grundschule würde die Halle geradeso an ihr Limit stoßen, doch, wenn diese Schule wenige Jahre später 6-zügig wird, wie es aktuell auch schon geplant wird, wird der Platz in der neuen Sporthalle auch nicht mehr reichen. Das Problem sei es weiterhin 800.000 zusätzliche Euro für den dritten Hallenteil aufzubringen. Die TGO habe das Geld nicht und die Stadt Osthofen auch nicht. Die VG Wonnegau ist aktuell aber nur bereit zwei Hallenteile zu übernehmen, wäre allerdings bereit den dritten Teil zu bauen, wenn das nötige Geld dazu aufgebracht werden würde.

Noch ein Thema war die neue Küche der KiTa Regenbogen, die für viel Geld gebaut wird. Im Stadtrat sei die Diskussion aufgekommen, dass das Essen von Caterings schlechter wäre, als das frische Essen aus einer Küche. Da das Essen der anderen Kindergärten in Osthofen dadurch in Frage gestellt wird, die das Essen für ihre Kinder von einem Catering-Service kochen lassen, gibt es darüber nun auch Diskussionen.

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser

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