„Tag der Türme“ wird auch nächstes Jahr am Marktsonntag stattfinden

Foto: Jannik Reinecke /Die Knipser

Der diesjährige „Tag der Türme“ hat weniger Gewinn erzielt als sonst, darunter litten vor allem die Winzer des „Roten Häuschen“ und die des Flankenhäuschen im Süden.
Der Grund dafür: Diesmal fand der Osthofener Markt in der Stadt am gleichen Tag statt wie der „Tag der Türme“.
Es gibt also Grund zur Annahme, dass die Besucher lieber den Markt in der Stadt besuchen würden als zu den Türmen zu laufen.
Daraus entstand der Wunsch, den „Tag der Türme“ vom Osthofener Markt zu trennen und wieder zum ursprünglichen Termin am ersten Augustwochenende zurückzukehren.
In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Feste, Fremdenverkehr und Wirtschaft wurde das Thema nun diskutiert.
Das einzige Weingut, das sich noch am Osthofener Markt beteiligt, ist das Weingut „Schützenhof“ von Achim Blass. Am 12. August hatten zusätzlich noch das Restaurant „Vis à Vis“ im Weingut Spiess und das Landhotel „Zum Schwanen“ geöffnet.
„Ich glaube nicht, dass der Umsatzrückgang mit dem Osthofener Markt zu tun hat. Das Weingut Blass öffnet erst um 16 Uhr, da war der Tag der Türme doch schon rum“, meinte Frank Wagner (FWG).
Auch der Beigeordnete Günter Sum von der CDU äußerte sich zu dem Thema:
„Als ich da war, waren am „Roten Häuschen“ und am Flankenhäuschen nur wenige Leute. Aber auch „im Schwanen“ und im Weingut Spiess war es nicht gerade proppenvoll. Ich glaube, dass es die große Hitze an diesem Tag war. Da sind die Leute lieber in der Stadt im Schatten oder gleich ganz zu Hause geblieben“, vermutete er. Zudem sprach er sich auch dafür aus, die beiden Veranstaltungen nicht aufzusplitten. Er befürchtet, dass es den Leuten zu viel werden könnte.
Patricia Seelig (SPD) meinte, man solle künftig Markt und „Tag der Türme“ als gemeinsame Veranstaltung bewerben. „Das haben wir gemacht“, erklärte Stadtbürgermeister Thomas Goller (SPD).
Bei einer Enthaltung beschloss der Ausschuss schließlich, auch im kommenden Jahr den „Tag der Türme“ und den Osthofener Markt terminlich als Verbund zu belassen und abzuwarten, wie es nächstes Jahr läuft.
Außerdem ist seit dem 24. Mai die neue Homepage der Stadt Osthofen (www.osthofen.de) freigeschaltet. Aufgebaut von der Firma „Stauffer – Medien & IT“ aus Worms-Leiselheim, wird die Website von Annette Durlak, die in der Infothek am Bahnhof arbeitet, betreut und gepflegt.

Sie stellte dem Ausschuss die neue Homepage vor und welche Möglichkeiten sie bietet. „Besonders das Suchfeld wird rege genutzt“, berichtete sie. Vor allem für Touristen ist das praktisch, da die Besucher in diesem Feld gezielt nach Themen suchen können, ohne sich durch die ganze Seite klicken zu müssen.

Text: Eva Kröning/ Presseagentur Die Knipser

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