Unterrichtsentfall für die Schüler der Otto-Hahn-Schule in Westhofen Da das Heizöl aufgebraucht ist, können die Klassenräume nicht aufgeheizt werden. Damit die Schüler – und natürlich auch Lehrer – nicht frieren müssen, findet am Dienstag kein Unterricht statt.

Dabei waren die Weihnachtsferien doch gerade erst zu Ende gegangen.

Da sind die Ferien erst neulich zu Ende gegangen, können sich die Schüler der Westhofener Otto-Hahn-Schule erneut über einen weiteren freien Tag freuen.

Hintergrund des schulfreien Dienstages ist ein Missgeschick, verursacht durch eine unzutreffende Berechnung der benötigten Heizölmenge, wodurch die Reserven schneller aufgebraucht worden sind, als eingeplant. Durch die kühlen Temperaturen und der nun fehlenden Heizung, entschied man sich lieber für einen freien Tag als für frierende Schüler. Zwar ist die Situation für die Schule ein wenig ärgerlich, doch stand die Suche nach einer Lösung eher im Vordergrund, als die Suche nach einem Schuldigen.

Die ersten Anzeichen auf das fehlende Öl machten sich bereits im Verlauf des ersten Schultages bemerkbar. Zwar verlief der Schulalltag ohne weitere Komplikationen, jedoch machte sich die abnehmende Wärme am Ende des Tages allmählich bemerkbar, sodass man bereits auf das fehlende Öl als Ursache im Zusammenhang mit der dysfunktionalen Heizung schloss.

Damit die Schüler baldmöglichst wieder den Unterricht besuchen können, entschied man sich für die Organisation einer kurzfristigen Öllieferung. Voraussichtlich soll der Unterricht schließlich am Mittwoch fortgeführt werden. Für Schülerinnen und Schüler, die aus diversen Gründen Betreuung benötigen, sollen Lehrkräfte gestellt werden und auch die vereinbarten SELG-Termine sollen bestehen bleiben. Damit niemand frieren muss, bat die Schule im Vorfeld darum, die Schüler mit warmer Kleidung in den Betreuungsbedarf zu schicken. Zusätzlich sind elektrische Heizlüfter eingeplant, die die Räume an diesem Tag erwärmen. Zukünftig hofft man natürlich, dass solch ein Ereignis nicht wieder stattfindet.

Text: Nicole Deibel/ Presseagentur die Knipser

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